
Der Gesellschaftswert-Resonanzfilter ist ein strukturiertes Reflexions- und Entwicklungsinstrument für Coaches, Gruppen, Organisationen, Bildungseinrichtungen und soziale Systeme. Er überträgt die Matrix des Selbstwert-Resonanzfilters auf kollektive Zusammenhänge und dient der Klärung, wie individuelle Werte in gemeinsames Handeln übergehen.
Der Gesamt-Resonanzfilter umfasst 32 Werte und 16 Resonanz- bzw. Ambivalenzachsen, gegliedert in zwei Ebenen:
Selbstwirksamkeit, Selbstabgrenzung, Selbstverantwortung, Selbstverpflichtung, Selbstanspruch, Selbstgesetzgebung, Selbstfürsorge, Selbstgebrauch, Selbstüberwindung, Selbsterhaltung, Selbstbewahrung, Selbstreflexion, Selbstverfügung, Selbstbefreiung, Selbstbesinnung, Selbstorganisation.
Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein, Selbstverwirklichung, Selbsttranszendenz, Selbstbestimmung, Selbstprüfung, Selbstpräsenz, Selbstbeherrschung.
Teamgeist, Respekt, Verlässlichkeit, Pflicht, Anspruch, Freiheit, Fürsorge, Nützlichkeit, Civilcourage, Beständigkeit, Tradition, Reflexion, Neigung, Befreiung, Besinnung, Ordnung.
Anerkennung, Gemeinwohl, Gestaltungskraft, Transzendenz, Souveränität, Abwägung, Präsenz, Systempflege.
Die Struktur basiert auf der Zuordnung der 16 Selbstwerte zu gesellschaftlichen Werten. Jeder Wert entsteht aus einem symbolischen Resonanzfeld. So verbindet der Filter philosophische Klarheit, psychologische Tiefenstruktur und soziale Praktikabilität.
Der Gesellschaftswert-Resonanzfilter eröffnet Organisationen und Gemeinschaften einen Weg zu ethischer Resonanzfähigkeit. Er ersetzt moralische Vorschriften durch strukturierte Selbstreflexion und macht sichtbar, wie kollektive Verantwortung als lebendige Bewegung zwischen Stabilität und Wandel entsteht.